Mein Werdegang

Hier möchte ich gerne erzählen warum ich heute so mit den Pferden arbeite wie ich es tue und warum ich mein Herz genau an die sogenannten Problempferde verloren habe. Auch meine Liebe zum Natural Horsemanship findet hier seinen Anfang.

 
 
Die Leidenschaft für Pferde, durfte ich von meiner Mutter erben. Diese ermöglichte es mir auch bereits im frühsten Kindesalter im Sattel sitzen zu düfen. Schon als Baby durfte ich für wenige Schritte, gestützt vorne auf dem Sattel mitreiten. Sobald ich alt genug war, durfte ich alleine auf dem Pferd an der Longe reiten. Schon im Alter von 7 Jahren, drehte ich so in allen Gangarten meine Runden auf dem Distanzaraber welcher die Reitbeteiligung meiner Mutter war. 

Bis ich dann alt genug war um richtige Reitstunden zu besuchen, überbrückten wir die Zeit mit Ponyreiten auf einem Freizeithof. Sobald ich alt genug war, durfte ich Privatstunden bei verschiedenen nahmhaften Trainern besuchen. Da mir das Westernreiten in die Wiege gelegt wurde, lag der Schwerpunkt natürlich dort. Mit 11 Jahren, ritt ich dann bereits die ersten fliegenden Wechsel in den Reitstunden. 

Um mich für das Brevet vorzubereiten welches ich dann mit 13 Jahren erfolgreich absolvierte, besuchte ich bei meiner Trainerin für einige Zeit die Gruppenreitstunden um das Reiten in einer Abteilung zu vertiefen. Dort kombinierte sich das reine Westernreiten dann mit der klassischen Reitkunst. 

Kurz nach dem Brevet, fühlte ich mich bereit und mit Unterstützung meiner Eltern machte ich mich auf die Suche nach einer Reitbeteiligung. 

In den folgenden Jahren aufgrund der Geschichte meiner Pferde, festigte sich mein Weg mit den Pferden zu arbeiten, da dieser für mich immer funktionierte. Ich lernte das Pferd zu verstehen und arbeite immer nach dem Prinzip; Ein Plan ist gut, wichtiger ist es auf dein Pferd zu hören, denn dieses zeigt dir was es zum jetzigen Zeitpunkt braucht. Ein Pferd ist ein Lebewesen und ich bin kein Fan davon, immer einen Plan nach Schema auf jedes Pferd zu zwingen. Die Kunst ist es den Weg zu finden, welcher es dem Pferd am einfachsten macht, zu verstehen was du möchtest. Jeder Reiter bekommt das Pferd, welches er zum gegebenen Moment benötigt um sich weiter zu entwicklen. Man muss nur auf sie hören. 

Als ich älter wurde, traf ich immer mehr Leute aus dem bekannten Kreis, welche mit ihren Pferden vor für sie unlösbaren Aufgaben standen. Oft kamen sie auf mich zu, nachdem sie mich bei der Arbeit mit den Pferden sahen und baten mich darum ihnen zu helfen. Dies machte und mache ich immer mit Freude, da ich so auch den Pferden helfen konnte. 

Pferde können leider nicht sagen, wenn etwas für sie nicht in Ordnung ist. Sie können leider auch nicht schreien. Viel zu oft trifft man heute auf Menschen welche nach dem Prinzip; Schneller, besser &  immer mehr arbeiten, da es in der Pferdebranche auch oft um Geld geht. Leider habe ich in meinem Leben sehr oft Pferde angetroffen, welche sehr schlecht behandelt wurden. Bewusst oder auch unbewusst. Deswegen ist es heute mein Ziel zu helfen und mit einem guten Beispiel voranzugehen.